Hilfeleistung nach Explosion


Gegen 11.20 Uhr des 23. Septembers kam es aufgrund von Arbeiten an einer Gasleitung von einer Spezialfirma im Gemeindegebiet von Vals-St.Jodok zu einer starken Explosion. Mehrere Gebäudeteile stürzen ein, der darunter befindender Lebensmittelmarkt wurde sprichwörtlich herausgesprengt. Trümmerhaufen lagen an allen Ecken und Enden verstreut herum. Auch einige PKWs brannten vollständig aus. Ein Szenario, das lediglich bei Großübungen diverser Rettungsorganisationen simuliert und trainiert wird, ist nun leider zur Realität geworden. Wie in einem Kriegszustand ragen am Tag danach die verbrannten Dachlatten aus den verkohlten Ruinen.

Insgesamt gab es neun zum Teil Schwerverletzte, eine Person konnte erst am nächsten Tag durch Suchhunde der Polizei leider nur mehr tot geborgen werden.
Zahlreiche Feuerwehren aus dem Wipptal sowie Feuerwehren mit Spezialgeräte wurden ebenfalls zur Unterstützung alarmiert.

Die Feuerwehr Mühlbachl wurde tel. vom Abschnittskommandanten Thomas TRIENDL zur Unterstützung in den Abendstunden angefordert. Gegen 18.00 Uhr verlegten 18 Mann mit allen drei Einsatzfahrzeugen ins Einsatzgebiet.
Die Aufgabe war dabei, den Einsatz der vorherigen Feuerwehren zu übernehmen und diese bei den schwierigen Arbeiten abzulösen. Im Bereich des Unternehmens HUTER-Recycling wurde dabei mit dem KLFA eine Speiseleitung zum TLFA aufgebaut, um die mittels Bagger herbeigebrachten Trümmer und eingestürzten Bauteile und Heu mit HD-Rohr durch einen Atemschutztrupp abzulöschen. 

Der Einsatz dauerte dabei von 18.00 bis 01.00 Uhr Mitternacht.

Ein ausführlicher Bericht der Medien ist im u.a. Link abrufbar.
https://www.tt.com/panorama/unfall/16085041/leiche-nach-explosion-geborgen-angebohrte-gasleitung-bestaetigt


Bericht:
Daniel PAPES, OV